Wie alles begann und wie es weiter geht:

Zur Wiederaufführung von „Kleine Stadt. Große Welt.“ im Jahr 2017

 

Zitate aus der Schwäbischen Zeitung im Juli 2016:

Lachen und Lernen, Staunen und Schauen, Episoden zum Hören und Nachsinnen, besinnliche und witzige Momente: Das alles bietet das Riedlinger Sommertheater beim Spaziergang durch das Städtle „Kleine Stadt. Große Welt.“ Am Donnerstagabend war die Premiere. Bestens unterhalten zeigten sich die etwa 300 Premierenbesucher. Strahlende Gesichter und viel Applaus beim Finale auf dem Wochenmarkt. Die Freude am Theaterspielen blitzt aus jeder Bewegung; das Zeigen können des Gelernten hängt über jeder Szene. Ein Vergnügen, dem zuzuschauen.

 

Viele waren skeptisch, viele konnten sich nichts darunter vorstellen, viele haben darauf gesetzt. Am Ende waren alle positiv überrascht. Der Theatersommer hat weit über Riedlingen hinaus einen großen Widerhall gefunden. Nach den ersten Vorstellungen war die Nachfrage nach Karten so groß, dass selbst eine Zusatzvorstellung diese nicht mehr befriedigen konnte.

 

Der erste Riedlinger Theatersommer hatte alle Erwartungen übertroffen, bei Schauspielern und Zuschauern. Viele Menschen bedauerten, keine Karten mehr bekommen zu haben. Dem wollten Schauspieler und Regisseure gerne abhelfen.

Der Gedanke an eine Wiederaufführung im Jahr 2017 stieß bei allen sofort auf positive Resonanz. Es erschien nahe liegend, die vorhandenen Strukturen und Erfahrungen gleich noch einmal zu nutzen. Alle Schauspieler waren bereit zu einem Neustart, nur Revolutionär Thadä Miller hatte schon lange den Plan, sich im Sommer für Monate

nach China auf zu machen.

 

Aber, wie das Leben so spielt, wieder galt es, eine lange Durststrecke zu überwinden,

für das City-Management und die Stadtverwaltung hatte sich ein hoher Organisations-Aufwand ergeben. Kurz vor Weihnachten konnte Stefan Hallmayer das positive finanzielle Ergebnis darstellen und einen Etat-Rahmen für eine Wiederaufnahme vorlegen. Nach der vollständig ehrenamtlichen Übernahme von Etat-Verwaltung und Organisation, sowie der Zusicherung einer möglichst geringen Belastung für die Stadtverwaltung, gab der Gemeinderat Anfang Februar 2017 erneut grünes Licht. Das Organisations-Team nahm mit großem Engagement seine Arbeit auf.

 

Bereits am 10. April konnte mit dem Vorverkauf begonnen werden, in der Hoffnung, dass es in diesem Jahr keine Klagen über ausverkaufte Theaterkarten geben wird.

Gutes Wetter ist bestellt – aber wir haben ja auch im letzten Jahr bewiesen, die Schauspieler sind wasserfest und für die Zuschauer sind schon Regencapes organisiert.

 

Mit Feuereifer hatten sich in eigener Regie die Schauspieler der einzelnen Szenen Mitte April zu auffrischenden Proben getroffen und befriedigt fest gestellt: alles ist noch da wie im letzten Jahr – auch die gute Stimmung. Die schwierige Frage des Thadä-Ersatzes wurde geklärt. Alle scharrten schon mit den Hufen, bis endlich die ersten Proben mit den Regisseuren am 03. Mai 2017 begannen.

 

Wir wünschen uns allen einen strahlenden Sommer, zufriedene und begeisterte Zuschauer,um die Freude der Mitmacher auf allen Gebieten braucht man sich keine Sorgen zu machen.

 

Gudrun Vogel

Stadträtin, Produktionsleitung und Etat-Verwaltung

Regie-Assistenz und „Fremdenführerin“