Der Theaterspaziergang

Er führt die Zuschauer durch das Zwiefalter Tor auf den Platz zwischen Kirche und Rathaus, wo 1580 der missliebige Erbtruchsess Karl erwartet wird. Das Volk gebärdet sich aufmüpfig und gibt sich gegenüber der Obrigkeit schließlich doch geschlagen. Danach teilt sich der Zuschauer-Tross auf und wird von Fremdenführerinnen an weitere Orte des Geschehens begleitet.


 

 

     Die Besucher begeben sich in das Jahr 1718 und

     die Badische Zehntscheuer zu Zeitungsgründer

     Valentin  Ulrich.

     Sie verfolgen dessen Bemühen um das

     Bürgerrecht  der Stadt und den Auftrag,

     Werbezettel für Auswanderungswillige drucken  

     zu dürfen.

Am Kraftwerk an der Donau wird das Kriegsende 1945 in Riedlingen behandelt, die – letztlich vergebliche – Anstrengung des antifaschistischen Comités, die Sprengung der Donaubrücke zu verhindern, die Auseinandersetzung mit dem Volkssturm um eine kampflose Übergabe der Stadt  an die Franzosen. Geflohene und Vertriebene kommen in die Stadt.

Auf dem Wochenmarkt geht es um die letztlich gescheiterte Revolution 1848/49 um republikanische Freiheit. Thadä Miller spielt  hier als Revolutionär eine tragende Rolle. Offiziere treten auf, Soldaten der Bürgerwehr, Beamte, eine Janitscharen-Musikkapelle spielt.